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IVK_Kleben_fuers_Leben_2016

Autos, die sich alleine durch den dichten Stadtverkehr schlängeln, selbstständig überholen und abbiegen, ohne Fahrer ihr Ziel finden – was für unsereins noch befremdlich klingt, ist für die Autoindustrie eine feststehende Zukunft. Und zugegeben: Die erfolgreichen Testfahrten namhafter Hersteller haben eindrucksvoll bewiesen, dass die Technik inzwischen reif genug ist, um ein Auto führerlos von A nach B zu bringen. Möglich ist das durch den Einbau von High-End-Geräten. Radarsensoren, Videokameras und Laserscanner sollen den Fahrer zunächst schrittweise entlasten und irgendwann komplett ersetzen. Die fünf Sinne selbstfahrender Autos Wie wir Menschen, orientieren sich selbstfahrende PKWs anhand von fünf „Sinnesorganen“. 1. Sehen Um richtig zu reagieren und die Regeln des Straßenverkehrs einzuhalten, müssen Autos gut „sehen“. Hier kommen virtuelle Augen ins Spiel, die an der vorderen und hinteren Stoßstange 24_Kleben fürs Leben sowie der Windschutzscheibe befestigt sind. 360-Grad-Lasersensoren und Kameras scannen die Umgebung, erfassen Hindernisse wie Motorräder, Fußgänger oder Radfahrer und bestimmen die exakte Position des Fahrzeugs. Im Falle einer errechneten bevorstehenden Kollision führen sie automatisch die Vollbremsung aus. 2. Fühlen Für zusätzliche Verkehrssicherheit ist wichtig, dass die Autos nicht nur in der Lage sind, zu „sehen“, sondern auch zu „fühlen“. Spezielle Sensoren können etwa durchdrehende Vorderräder oder die Außentemperatur spüren. Ist es draußen eiskalt, schickt die intelligente Elektronik eine Eis-Warnung an den Fahrer und andere Autos in der Region. 3. Riechen Selbst die Entscheidung, ob das Auto überhaupt fährt, könnte Autofahrern künftig abgenommen werden – durch integrierte Alkoholtestgeräte. Ein Sensor analysiert den Atem des Fahrers nach Alkohol, ohne dass der in ein Gerät pusten muss. Liegt der Wert über der gesetzlich zugelassenen Grenze, verweigert der Wagen seinen Dienst. 4. Hören Der vierte Sinn, das Hören, ist dagegen Zukunftsmusik. Die ersten Versuche sehen jedoch schon recht vielversprechend aus. Kraftfahrzeuge sollen bald per Sprache gesteuert werden und – wie das Filmauto K.I.T.T. aus der 1980er-Jahre Kultserie Knight Rider – auf Befehle ihres Besitzers hören. 5. Sprechen Dass Autos „sprechen“, ist hingegen längst Realität. Navigationssysteme sagen, wo es lang geht, informieren über die aktuelle Verkehrslage und klären sogar über Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele auf. Die Klebtechnik ist der Schlüssel für autonomes Fahren Klebstoffe sind in der Automobilfertigung von entscheidender Bedeutung – bis zu 15 Kilogramm stecken in einem herkömmlichen Kraftfahrzeug. Sie sorgen dafür, dass PKWs immer leichter werden, erlauben Multi-Material-Bauweisen und bieten dadurch neue Design Möglichkeiten. Der Einzug von immer mehr Elektronik lässt die Bedeutung der Klebtechnik für den Automotive-Sektor wachsen. Angesichts der geringen Größe von Kameras, Sensoren, Chips und Co. sind konventionelle Fügeverfahren, wie Schweißen, Löten oder Schrauben, kaum einsetzbar. In der Praxis wird fast ausschließlich geklebt – das gilt auch und vor allem für zukünftige Anwendungen zur Befestigung bzw. zum Schutz von Elektronikbauteilen. Bei der Entwicklung von Klebsystemen spielt auch die Entwicklung passender Applikationstechnik eine wichtige Rolle. Beides geht Hand in Hand. Heutzutage ist es beispielsweise möglich, den Klebstoff in extrem feiner Dosierung – sozusagen im Picoliter-Maßstab (Billionstel Liter) – zu applizieren. © Daimler AG Selbstfahrende Autos, wie zum Beispiel der Mercedes F 015, bestimmen bald Deutschlands Straßenbild.


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