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IVK_Kleben_fuers_Leben_2015

Konstruktive Klebverbindungen brechen Mauern auf Gläserne Bauten verändern die Weltsicht Lichtdurchflutete Glasarchitektur: Was lange Zeit nur bei High-Tech Bürobauten zu sehen war, gilt mittlerweile auch für Einfamilienhäuser: große Fensterflächen, Terrassen- oder Balkontüren, Transparenz liegt im Trend. Ermöglicht werden diese filigranen Glaspaläste durch konstruktive Klebverbindungen, die dem Fenster im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle verleihen. Das Glas hat den Blick auf die Welt verändert. Wie selbstverständlich stehen wir heute vor großflächigen Panoramascheiben und blicken hinaus auf Städte oder Landschaften. Glas ist zum maßgeblichen Material in der Architektur geworden und spiegelt den Wandel der Gesellschaft zu mehr Offenheit und Transparenz wider. Es lässt nicht nur das Licht ins Haus fallen, sondern hebt die Grenzen zwischen innen und außen auf. Durch dieses Streben nach Leichtigkeit und Transparenz muss der Baustoff Glas zunehmend eine tragende 22_Kleben fürs Leben Funktion übernehmen. Das gelingt allerdings nur durch konstruktive Klebverbindungen, bei denen das Isolierglas direkt in den Rahmen eingeklebt wird und somit den Flügelrahmen stabi lisiert (Direktverglasung). In der modernen Architektur heißt es nicht mehr der Rahmen trägt das Glas, sondern das Glas trägt seinen Rahmen. Diese lastabtragenden Klebverbindungen werden schon lange im Automobil- und Flugzeugbau sowie bei Direktverglasungs Fassaden erfolgreich angewendet. Jetzt haben sie sich auch im Fensterbau etabliert. Von konstruktivem Kleben wird immer dann gesprochen, wenn die Klebverbindung Teil der Konstruktion ist, die Verbindungskräfte die Gesamtkonstruktion zusammenhalten und allen dabei auftretenden Belastungen standhalten. Während in Standardkonstruktionen die Glasscheibe mithilfe von punktförmig gelagerten Glasklötzen im Flügelrahmen positioniert wird, bedeutet © Sika Deutschland GmbH


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