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IVK_Kleben_fuers_Leben_2015

Kleben fürs Leben_25 Vor einigen Jahren nur was für Hippies, Langbartträger und Müsliesser, liegt Bio heute im Trend. Etliche Möbelhersteller haben das erkannt und sind auf den Ökozug aufgesprungen. Ob Sofas, Stühle, Betten, Kleiderschränke, Tische, Regale, Kommoden oder Matratzen – wohngesunde Einrichtungsgegenstände finden sich mittlerweile in jedem gut sortierten Fachgeschäft. Aber wie können Nichtexperten auf den ersten Blick erkennen, welche Möbelstücke wirklich umweltfreundlich hergestellt wurden? Gütesiegel als Orientierungshilfe Um Verbrauchern die Suche nach schadstoffarmen Möbeln zu erleichtern, hat die staatlich anerkannte Prüfstelle Deutsche Gütegemeinschaft Möbel, kurz DGM, das weltweit erste Emissionslabel entwickelt. In seiner Aufmachung ähnelt es dem Energielabel für Elektrogeräte. Insgesamt vier Schadstoffklassen (A, B, C, D) zeigen auf, wie hoch die Emissionsbelastung ist. Klasse D entspricht den gesetzlich festlegten Grenzwertbestimmungen. Möbel mit der geringsten Belastung erhalten Klasse A. Was Möbel so alles ausdampfen Die Liste an Schadstoffen in Möbeln kann lang sein: In Polstergarnituren können sich Insektizide befinden, in Stoffbezügen werden Flammschutzmittel eingesetzt und auch konventionelle Spanplatten sind nicht frei von Emissionen. Ohne Klebstoffe keine Öko-Möbel Ökologische Materialien bringen die Lösung: Mit emissionsarmen Klebstoffen lassen sich von Möbeln ausgehende Schadstoffe signifikant reduzieren. Sie halten Bauteile, wie Holzspanplatten oder Matratzen, sicher zusammen – und das auf umweltbewusste Art und Weise. Besonderes Kennzeichen: Sie enthalten keine Lösemittel. So wird effektiv verhindert, dass die Möbel zu viele Schadstoffe ausstoßen und das Raumklima belasten. Fazit: Dank nachhaltiger, ökologischer Klebstoffe machen Möbel Freude und sind zugleich wohngesund. © DGM © DGM


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