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Je nach Technologie werden bei LED Chips entweder leitfähige oder nicht-leitfähige Klebstoffe verwendet. LEDs. Sie beleuchten Wohnungen, Autos, Geschäfte, ja gar Städte, kommen bei Anzeigen, Effektbeleuchtungen und in der Signalübertragung zum Einsatz. Wir sehen sie in den Scheinwerfern unseres Fahrzeuges oder wenn wir an einer roten Ampel stehen und darauf warten, dass sie auf grün springt. Beschriftungen an Geschäften und Restaurants leuchten durch sie im Dunkeln. Bei Mobiltelefonen, LCD-Fernsehern und anderen elektronischen Geräten sorgen sie für die Hintergrundbeleuchtung. Und auch in der Zahntechnik sind es ultraviolette LEDs, die zum Polymerisieren von Kunststoffen verwendet werden. Die Licht-emittierende Diode besteht aus einem Chip aus Halbleitermaterial, der Licht abgibt sobald Strom durch ihn hindurch geleitet wird. Der Begriff Halbleiter bedeutet, dass der Strom nur in eine Richtung fließen kann. Die Technologie der Lichterzeugung von LEDs unterscheidet sich somit von herkömmlichen Glühbirnen oder Leuchtstofflampen. Der Chip, bestehend aus einer p- und einer n-Schicht, ist das Kernstück einer LED. Während die n-Schicht einen Überschuss an Elektronen aufweist, hat die p- Schicht einen Elektronenmangel. Werden die beiden Schichten zusammengebracht, gleichen sie die Ladungsunterschiede aus. Eine kleine Spannung reicht aus, um einen Stromfluss von der n-Schicht in die p-Schicht zu starten. Die überflüssigen Elektronen, die in die p-Schicht geleitet 26_Kleben fürs Leben werden, geben ihre erhaltene Energie in Form von Lichtblitzen ab. Die Herstellung von LEDs ist ohne den Einsatz von Klebstoffen kaum möglich. Da die Anforderungen an das Material sehr hoch sind, werden in den meisten Fällen speziell dafür entwickelte Klebstoffe verwendet. Diese verfügen über hohe Klebkraft, Wärme- und Lichtstabilität sowie gute Feuchtigkeitsresistenz. Zudem haben sie eine hohe optische Transparenz und sind elektrisch und thermisch leitfähig. Während des Produktionsprozesses dürfen die Klebstoffe sich nicht verändern. Für die LED-Chips selbst werden hauptsächlich zwei Arten von Klebstoffe verwendet, abhängig von der LED-Technologie: nicht leitfähige und leitfähige Klebstoffe. Leitfähige Klebstoffe sind mit Silberpulver gefüllte Klebstoffe mit einer hohen thermischen und elektrischen Leitfähigkeit und einer Temperaturbeständigkeit zwischen Raumtemperatur und 260 °C. Die lichtstabilen und transparenten Klebstoffe dürfen auch nach mehreren 1000 Stunden ihre optischen und mechanischen Eigenschaften nicht verändern. Zusätzlich nehmen die Klebstoffe Einfluss auf die Leistung des Endprodukts. Sie tragen zu einer kosteneffizienten und leichten Prozessierbarkeit und Verarbeitung sowie zur hohen Zuverlässigkeit der LEDs bei. © BorjaxS / Fotolia.com © ludodesign / Fotolia.com © Smuconlaw by Jacklee at Wikipedia.com


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